Nagelstudios: eigene Fotos schlagen Stockbilder immer
Das Bild ist die Arbeitsprobe. Google verlangt Profilbilder, die scharf und gut belichtet sind und keine wesentliche Veränderung oder übermäßige Filter tragen, und ein Katalogbild scheitert am letzten Teil und beantwortet dabei niemandes Frage nach Ihrer Arbeit. Eigene Bilder sind billiger und überzeugender zugleich.

Warum ein Katalogbild verliert
Es zeigt Arbeit, die Sie nicht gemacht haben. Jeder Besucher versteht das auf irgendeiner Ebene, und wer es im Moment nicht versteht, versteht es beim Vergleich des Ergebnisses mit dem Bild.
Es scheitert außerdem an der veröffentlichten Vorgabe. Google verlangt Bilder, die scharf und gut belichtet sind, ohne wesentliche Veränderungen und ohne übermäßigen Filtereinsatz, und begründet das damit, dass die Bilder das zeigen sollen, was ein Kunde tatsächlich erlebt.
Und es nimmt Ihnen den einzigen Vorteil. Denselben Katalog kann jeder lizenzieren. Niemand sonst hat ein Bild der Arbeit, die Sie letzten Dienstag gemacht haben, und genau das sucht, wer zwischen zwei Studios wählt.
Der Vergleich ist in diesem Gewerbe unbarmherzig, weil das Produkt sichtbar ist. Ein Profil aus Katalogbildern neben einem Profil aus echter Arbeit liest sich wie der Unterschied zwischen einer Behauptung und einem Nachweis.
Was die Vorgabe verlangt
Format JPG oder PNG, Dateigröße zwischen 10 KB und 5 MB, Auflösung empfohlen 720 mal 720 Pixel, mindestens 250 mal 250. Ein heutiges Telefon erfüllt das ohne jedes Nachdenken.
Die qualitative Hälfte ist die Arbeit: scharf, gut belichtet, keine wesentliche Veränderung. Praktisch heißt das Tageslicht, kein Blitz, ein ruhiger Hintergrund und danach kein Filter. 3 Bedingungen, alle kostenlos.
Dann die Menge. 10 bis 20 Bilder echter Arbeit, erneuert, wenn sich die Arbeit ändert, sind eine Arbeitsprobe. 100 Bilder von allem, was je entstanden ist, sind ein Archiv, und der Leser hört so oder so bei den ersten 5 auf.
| Eigenschaft | Eigenes Bild | Katalogbild |
|---|---|---|
| Zeigt Ihre Arbeit | Ja | Nein |
| Erfüllt die Vorgabe ohne Veränderung | Wenn ungefiltert | Meist nicht |
| Aufwand | Dreißig Sekunden | Eine Lizenz |
| Wettbewerber kann dasselbe nutzen | Nein | Ja |
| Entspricht dem, was der Kunde bekommt | Ja | Unbekannt |
Wie man die Gewohnheit aufbaut
Ein Bild am Ende eines Termins, mit Einverständnis, bei Tageslicht. Das sind 30 Sekunden, und es erzeugt mehr Arbeitsprobe als jeder geplante Aufnahmetermin.
Fragen Sie, bevor Sie etwas Erkennbares aufnehmen, denn Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten veröffentlicht werden. Bei Händen und Arbeit, die niemanden erkennbar macht, ist die Frage einfacher, fragen Sie trotzdem, denn wer gefragt wurde, ist auch die Kundin, die eine Bewertung schreibt.
Legen Sie die Einverständnisse dort ab, wo die Bilder liegen. Ein Bild ohne Notiz ist in einem Jahr ein Bild, von dem niemand mehr weiß, ob es gezeigt werden darf, und dann wird es entweder unnötig gelöscht oder unnötig riskant weiterverwendet.
Fragen und Antworten
Darf ich Katalogbilder überhaupt nutzen?
Welche Auflösung brauche ich?
Brauche ich Erlaubnis für ein Bild der Hände einer Kundin?
Wie viele Bilder genügen?
Quellen
- Google Unternehmensprofil-Hilfe, Fotos hinzufügen Formate, Größen, Auflösungen und die Qualitätsvorgaben
- § 22 Kunsturhebergesetz (KunstUrhG) Die Einwilligungsregel für veröffentlichte Bildnisse


