Reinigung: die Preisfrage, die die Anfrage abwürgt
Mit einer Zahl zu antworten ist so schlecht wie die Antwort zu verweigern. Eine Preisfrage vor Kenntnis des Umfangs lässt sich nur mit einer Grundlage beantworten, und wer jede Zahl verweigert, verliert die Anfrage an den, der eine Spanne mit Bedingungen genannt hat. Die Pflicht zum Gesamtpreis zeigt in dieselbe Richtung.

Warum beide üblichen Antworten scheitern
Die erste Antwort ist eine Zahl. Sie wird hilfsbereit gegeben, sie beruht auf einer Annahme über den Umfang, und sie wird zu der Zahl, an die der Kunde sich erinnert, wenn das echte Angebot höher ausfällt. Daraus entsteht ein großer Teil der Beschwerden in diesem Gewerbe.
Die zweite Antwort ist eine Verweigerung: Das müssten wir uns erst ansehen. Das stimmt, es liest sich als Ausweichen, und es verliert die Anfrage an den Betrieb, der überhaupt etwas geantwortet hat.
Der Weg dazwischen ist eine Grundlage. Wovon der Preis abhängt, welche Spanne für einen typischen Fall gilt, und was ihn nach oben oder unten bewegt. Das lässt sich in zwei Sätzen beantworten, ohne irgendetwas gesehen zu haben.
Es passt auch zum rechtlichen Rahmen. Der Gesamtpreis ist der zu zahlende Preis einschließlich Umsatzsteuer und sonstiger Bestandteile, und bei einer Aufgliederung ist er hervorzuheben, jede genannte Zahl sollte also ein Gesamtpreis sein und kein Bestandteil.
Wie eine Grundlage aussieht
Drei Bestandteile. Die Einheit: je Stunde, je Quadratmeter, je Einsatz. Die Spanne für einen typischen Fall, als Spanne genannt und nicht als einzelne Zahl. Und die zwei oder drei Größen, die sie bewegen: Fläche, Häufigkeit, Zugang, Zustand.
Ausgeschrieben sind das rund 40 Wörter, und sie beantworten die Frage ehrlich. Wer sie liest, kann ungefähr einordnen, wo er steht, und genau danach hat er gefragt. Er kommt zum Ortstermin und weiß bereits, ob er sich Sie leisten kann.
Halten Sie dann die Spanne. Eine Grundlage, die sich jedes Mal als zu optimistisch erweist, ist eine Zahl mit Zwischenschritten, und wer sechs Quellen verglichen hat, erinnert sich, welcher Betrieb eine Spanne nannte und sie dann eine Spanne nannte und sie dann überschritt.
Ein durchgerechnetes Beispiel macht es greifbar. Ein Büro mit 200 Quadratmetern, 2 Mal wöchentlich gereinigt, zu 0,60 bis 0,90 Euro je Quadratmeter und Einsatz sind 240 bis 360 Euro in der Woche, also 1.040 bis 1.560 Euro im Monat. So genannt kann der Kunde die Rechnung nachvollziehen, und genau das macht aus einer Spanne eine Antwort.
| Antwort | Was der Kunde hört | Ergebnis |
|---|---|---|
| Eine einzelne Zahl | Ein Versprechen | Beschwerde, wenn das Angebot höher ist |
| Das müssen wir erst sehen | Ausweichen | Anfrage geht woandershin |
| Eine Grundlage mit Spanne | Eine ehrliche Antwort | Ortstermin mit gesetzter Erwartung |
| Ein Nettobetrag | Ein Gesamtpreis | Streit über die Preisangabenpflicht |
Wohin die Zahl gehört
Auf die Seite, nicht nur in die Antwort. Verbraucher sehen vor der Wahl im Schnitt in sechs Quellen, und eine Seite, welche die Preisgrundlage beantwortet, ist eine der wenigen, die vor dem Kontakt überhaupt etwas beantwortet.
Antworten Sie dann schnell. 19 Prozent der Verbraucher erwarten eine Antwort am selben Tag, und in einem Gewerbe, in dem mehrere anbieten, ist die zweite Antwort meist eine Formsache.
Rechnen Sie nach, was die Grundlage spart. Wer eine Spanne nennt, beantwortet rund 8 von 10 Preisfragen ohne Ortstermin, und die Termine, die stattfinden, sind mit Kunden, welche die Spanne bereits angenommen haben. Bei einer Anfrage im Wert von 60 Euro privat und 4.320 Euro im Vertrag wiegt die gesparte Zeit privat schwerer und die Genauigkeit gewerblich.
Fragen und Antworten
Soll ich überhaupt Preise veröffentlichen?
Und wenn der Auftrag größer ausfällt?
Darf ich Verbrauchern Nettobeträge nennen?
Wie schnell soll ich antworten?
Quellen
- § 3 Preisangabenverordnung (PAngV) Die Pflicht zum Gesamtpreis und zur Hervorhebung
- BrightLocal, Local Consumer Review Survey 2026 Antworterwartung und der Schnitt von sechs Quellen


