Öffnungszeiten, die eine Maschine lesen kann
Als Fließtext geschrieben sind Ihre Zeiten für jede Maschine eine Schätzung. OpeningHoursSpecification drückt sie als dayOfWeek plus opens und closes in 24-Stunden-Form aus, womit aus sieben Tagen mit je zwei Zeiten vierzehn eindeutige Werte werden. Das ist die ganze Aufgabe.

Warum Fließtext hier scheitert
Jeder Betrieb schreibt seine Zeiten irgendwann als Satz: täglich außer Sonntag geöffnet, mittags geschlossen, im Winter nach Vereinbarung. Ein Mensch liest das. Eine Maschine, die entscheiden soll, ob sie jemandem sagt, dass Sie gerade geöffnet haben, kann es nicht, also übergeht sie den Satz oder rät.
Die strukturierte Form nimmt das Raten heraus. Jeder Eintrag nennt den Tag und gibt eine Öffnungs- und eine Schlusszeit, und was in diese Form nicht passt, etwa eine Mittagspause, wird zu zwei Einträgen für denselben Tag statt zu einer Fußnote.
Damit ist die Frage entschieden, die viele Betriebe lange offen lassen: nicht wie man es formuliert, sondern in welcher Form man es hinterlegt.
Die Struktur, und die Abzählung
Ein Eintrag in OpeningHoursSpecification trägt dayOfWeek, opens und closes, mit Zeiten in 24-Stunden-Form wie 09:00:00 und 17:00:00. Eine gewöhnliche Woche sind also 7 Tage mit je 2 Zeiten, das sind 14 Werte, und eine Mittagspause an fünf Tagen ergänzt 5 weitere Einträge und 10 weitere Werte.
Halten Sie das gegen den Aufwand anderswo. Für einen lokalen Betrieb sind Name und Anschrift die 2 Pflichtangaben, und die Öffnungszeiten stehen unter den empfohlenen, neben Telefon, Koordinaten und Preisspanne. Empfohlen heißt in der Praxis nicht freiwillig: Es ist die Angabe, die ein Besucher am häufigsten braucht, und die, die sich am häufigsten ändert.
Halten Sie die Erwartung flach. Google schreibt, dass strukturierte Daten nicht garantieren, dass Funktionen, die sie nutzen, erscheinen, und dass für seine KI-Funktionen gar keine besonderen schema.org-Daten nötig sind. Sie schreiben die Zeiten, damit Maschinen aufhören zu raten, nicht damit ein Kasten erscheint.
| Angabe | Anzahl | Hinweis |
|---|---|---|
| Tage einer Woche | 7 | Jeder braucht einen eigenen Eintrag |
| Zeiten je geöffnetem Tag | 2 | opens und closes |
| Werte einer gewöhnlichen Woche | 14 | Vor allen Ausnahmen |
| Zusatzeinträge bei Mittagspause an fünf Tagen | 5 | Zwei Einträge je Tag |
| Pflichtangaben eines lokalen Betriebs | 2 | Nur Name und Anschrift |
Wo Öffnungszeiten schiefgehen
Der übliche Fehler ist nicht die Auszeichnung, sondern die zweite Fassung. Zeiten auf der Webseite, im Kartenprofil und in einem Verzeichnis, die auseinandergehen, machen aus einer einfachen Frage drei Antworten, und der Leser glaubt keine davon.
Feiertage sind der zweite Fehler. Eine Woche Betriebsruhe, die nur als Zettel an der Tür existiert, ist für jede Maschine unsichtbar und für jeden, der vor der Abfahrt nachsieht.
Hinterlegen Sie Feiertage deshalb dort, wo auch die regulären Zeiten stehen, und tragen Sie sie einmal im Jahr im Voraus ein. Eine Betriebsruhe, die zwei Wochen vorher im Kartenprofil steht, verhindert genau die verlorene Fahrt, wegen der jemand eine schlechte Bewertung schreibt.
Fragen und Antworten
Wie drücke ich eine Mittagspause aus?
Welches Zeitformat gilt?
Sind Öffnungszeiten Pflicht?
Erscheint durch die Auszeichnung ein Kasten in der Suche?
Quellen
- schema.org, openingHoursSpecification Die Struktur und das Zeitformat
- Google Search Central, Local business structured data Pflicht- und empfohlene Angaben und der Hinweis zur fehlenden Garantie


